Was steckt dahinter?
Waffen basieren auf:

  • Kernverschmelzung von
    Uran 235 oder Plutonium 239 oder
  • Kernverschmelzung
    (z. B. Deuterium oder Tritium) zu Wasserstoff.

Verlauf:
Fünf Primäreffekte:

  1. radioaktive Strahlung während der Detonationsphase
  2. nuklearer, elektromagnetischer Puls
  3. Druckwelle
  4. Hitzewelle
  5. örtliche radioaktive Niederschläge

Atomare Kriegsführung / Unfälle

Maßnahmen nach Kontamination:

Atomare Partikel können nach der Detonation einer A-Waffe von Menschen, Gerätschaften oder Fahrzeugen entfernt werden.

Die atomaren Partikel müssen gebunden und von der kontaminierten Fläche entfernt werden.

Sie können nicht neutralisiert werden.

Geschichtlicher Rückblick:

  • erster Atombombentest (A) durch die USA
  • 1945 erster und bisher einziger Einsatz von Atomwaffen in Hiroshima und Nagasaki
  • 1952 erster Wasserstoffbombentest (H) durch die USA
  • 1949 UdSSR (A), 1953 (H)
  • 1952 GB (A), 1957 (H)
  • 1960 Frankreich (A), 1968 (H)
  • 1964 China (A), 1967 (H)
  • 1974 Indien (A)
  • 1998 Pakistan (A)
  • 2006 Nordkorea (A) 
  • 1968 Unterzeichnung des Non-Proliferation Treaty (NPT) über die Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen.

  • 26.04.1986 Reaktorunglück in Tschernobyl/UdSSR.

    OWR-Dekontaminations-
    fahrzeuge wurden verwendet, um von der UdSSR nach Westeuropa einreisende LKW zu dekontaminieren.

    Auswirkung:

  • Tod
  • Geburtsschäden
  • psychologische Störungen
  • Zerstörung der Wirtschaft